ASK Leipzig

Trotz der relativen Vernachlässigung des Basketballsports durch das kommunistische System, stellte die Leipziger Universität besonders in den 70er Jahren ein Leistungszentrum für diesen Sport dar. Die Aufnahme des außerordentlich erfolgreichen ASV Leipzig (Serienmeister der DDR, Europapokal-Teilnehmer) in die HSG KMU Ende der 60er Jahre trug wesentlich zu einer soliden Basis auf hohem sportlichen Niveau bei.

Eine Reihe von Nationalspielern ging aus dieser Ära hervor, die zum Teil noch bis bis in die Gegenwart im Seniorenbereich aktiv sind und auch im Verein und im Sächsischen Basketballverband aktiv mitarbeiten. Detlef Knoll, Wolfgang Jahn, Herbert Lori, Günter Adam, Hermann Hinzer u.v.a.m. sind bis zum heutigen Tag reale Vorbilder für viele junge Spieler und leisten gewichtige Beiträge zur Entwicklung des Vereins.

Trotz der bitteren Entscheidung des Deutschen Turn und Sportbundes (DTSB) der DDR, im Jahre 1969 den Basketball als „nicht förderungswürdig“ zu befinden, existierten in unserem Verein in den 60er bis 80er Jahren Jugend- und Herren-mannschaften, die stets in der Leistungsspitze des DDR-Basketballs zu finden waren.

Der USV KMU Leipzig konnte bis 1989 zahlreiche DDR-Meistertitel und Pokalsiege erringen. Als zu Beginn der 80er Jahre die Förderung des Basketballs im Rahmen des DTSB der DDR weiter zurückgeschraubt wurde, konnte die HSG KMU zwar den Betrieb aufrecht erhalten, jedoch wurde die Arbeit immer schwieriger.